Lage & Geschichte
Ein Tal, das die Zeit bewahrt hat.
Das Haseltal ist eines der wenigen großen Täler im Spessart, die kaum besiedelt geblieben sind. Eine schmale Straße schlängelt sich durchs Tal — von Wald flankiert, immer dem Bach folgend — bis sie tief im Tal beim Weiler Zwieselmühle ankommt.
1424 wurde die Zwieselmühle erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1906 werden dort Gäste bewirtet. Die Gaststätte ist die älteste im Tal. Die kleine Kapelle neben dem Haus entstand 1906/07.
Der Mahlbetrieb endete Anfang der 1970er-Jahre. 1973/74 wurde das alte Gebäude abgerissen und für den Gastbetrieb neu errichtet.
Heute liegt der Weiler am Europäischen Kulturweg „Mühlenstraße Haseltal“. Der Wanderweg führt an vier historischen Mühlenstandorten im Tal entlang, darunter Nickelsmühle, Schreckemühle und Schleifmühle. Die Schreckemühle ist bis heute als Mahlmühle in Betrieb und stellt Roggen-, Weizen- und Dinkelmehle her. Die Nickelsmühle geht ebenfalls auf eine historische Mühle zurück. Als Landgasthof empfängt sie seit 1974 Gäste.
Die Autobahn A 3, Ausfahrt Marktheidenfeld (65), ist 10 km entfernt — die Talstraße eingerechnet gut 15 Minuten.
Unterkunft
Einfach. Gut. Ruhig.
Die Pension bietet schlichte, gepflegte Zimmer für Reisende, Wanderer und alle, die im Spessart arbeiten. Das Haus ist jederzeit zugänglich, ganz ohne Empfang.
Einzelzimmer
Doppelzimmer
Parkplatz & Camping
Groß genug für alle.
Neben dem Haus liegt ein großer Parkplatz — auch für Wohnmobile und Camper geeignet, kostenpflichtig. Auf der Wiese hinter dem Haus kann nach Absprache gezeltet werden.
Veranstaltungen
Für besondere Abende.
Die Gaststätte ist als Lokal derzeit geschlossen — die Räume und die Außenanlage lassen sich mieten: historische Gasträume, Biergarten, die Wiese mit Feuerstelle für ein Lagerfeuer unterm Spessarthimmel.
Buchung & Anfragen
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Buchung & Kontakt